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Helmpflicht für Autofahrer: 4,5 mal mehr durch Kopfverletzungen getötete Autofahrer als Radfahrer

Eine Helmpflicht für Autofahrer und Fußgänger könnte mehr Leben schützen: Auf jeden getöteten Radfahrer kommen 1,5 Fußgänger und 4,5 Autofahrer mit tödlichen Kopfverletzungen. Eine Helmpflicht ist nicht verfassungskonform. Eine Helmpflicht bekämpft Symptome - stattdessen sind Ursachen zu beseitigen: Aufprallgeschwindigkeiten senken, sicherer Radwege, Fahrkönnen von Kraftfahrzeugführer regelmäßiger prüfen.

Weltweiter Park(ing)Day: Straßenaktivisten machen auf lebenswertere Städte und die Park-Gefahren aufmerksam

Parkende Autos sind ebenso gefährlich wie fahrende: Knapp 50% aller Radunfälle auf der Fahrbahn gehen auf das Konto sich öffnender Autotüren. Darauf machen wir im Rahmen des Park(ing) Day am Freitag mit zwei Kunstaktionen aufmerksam. Der Parking Day, weltweit zum neunten Mal, thematisiert den Flächenverbrauch von Autos und gestaltet aus Parkplätzen lebenswertere Flächen.

DIY Einfach mal fallen lassen: Kunstaktion zum Parking day

„Und auf einmal liegst Du hier unter dem regnerischen Berliner Himmel und schaust Deinem Schöpfer ins Angesicht. Und das alles nur wegen einer Autotür", so der ZDF-Reporter, der kurz entschlossen mitmachte. Fakt ist, dass sich öffnenden Autotüren 46% aller Unfälle mit Radfahren auf der Fahrbahn verursachen. Tür auf, Radfahrer stürzt, Rad kaputt oder heil, Kopf und Körper auch. Dooring nennen das die Amerikaner.

Kaffee statt Knöllchen: Von bestochenen Politessen und einem kilometerlangen kostenlosen Parkplatz

Da klingelt das Telefon und das ZDF ist am Apparat – ob wir für einen TV-Beitrag zur Verfügung stehen könnten. Klar, sonst hätten wir diese politische Initiative ja nicht angestoßen. Also schnell in den Terminkalender geschaut, Freitag Nachmittag an der Ecke Schlüterstraße / Kuhdamm in Berlin verabredet.

100% Datenschutz-konform, um die Rechte von Autos zu wahren?!

Ein Auto ist ein Auto ist ein Auto, aber keine Person. So argumentiert jeder B-Promi mit seinem Anwalt, wenn er geblitzt wurde: „Keine Ahnung, wer gefahren sei“. So geht der Staatsanwalt leer aus, obwohl er gerne ein paar Punkte verteilt hätte. Gerichtlich wird dann immer wieder festgestellt, dass man die Person zum Auto nicht fest machen könne.