Die Wegeheld App startet

Die Wegeheld App ist da!

Mit großer Unterstützung verkehrspolitischer Verbände geht die neue Wegeheld-App an den Start: Jetzt kann jeder Verkehrsteilnehmer für freie Wege sorgen. Die neue App wird am Samstag auf der VELOMesse in Berlin vorgestellt und steht nächste Woche bei Google Play zum kostenlosen Download bereit.

Unsere Städte sollen klima- und menschenfreundlicher werden – darum braucht der Fahrradverkehr massiven Rückenwind. Die Klimaschutzziele der Städte lassen sich verwirklichen, wenn der Radverkehr verdoppelt wird. Dafür müssen Fahrradfahrer sicher und sorglos fahren können – sie brauchen freie Wege im Stadtverkehr.

Die neue Wegeheld-App ist ein erster Schritt. Wer sieht, dass Wege blockiert, Radfahrer behindert oder Kinder im Verkehr gefährdet werden – kann einfach die Wegeheld-App aktivieren und den Vorfall im Internet veröffentlichen. So auch kann jeder Fußgänger, jede Mutter mit Kinderwagen und jeder Rolli-Fahrer für freie Wege und ein reibungsloses Miteinander sorgen. Denn Fehlverhalten ist kein Kavaliersdelikt.

„Wer Falschparker anspricht, wird wüst beschimpft. Die Wegeheld-App bringt die Idee guter Nachbarschaft auf die Straße: Erst mit freundlichen Hinweisen, aber notfalls auch konkreter“, so Heinrich Strößenreuther, Initiator und Geschäftsführer der Agentur für clevere Städte.

Mit der Wegeheld-App wird der Vorfall für alle Menschen blitzschnell transparent: Wer andere behindert oder gefährdet, bekommt einen Eintrag auf der WegeAlarm-Internet-Karte auf www.wegeheld.org. Der Vorfall kann auch bei Facebook und Twitter gepostet werden. Und besonders krasse Fälle können an das zuständige Ordnungsamt weitergeleitet werden.

Breite Zustimmung bekommt die Idee aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden: „Mit der Wegeheld-App wird die Falschparkerei sichtbar und fordert zum politischen Handeln auf“, sagt etwa Dr. Angelika Zahrnt, Ehrenvorsitzende des BUND. Weitere Unterstützer sind unter anderen Prof. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie und zahlreichen Persönlichkeiten aus den Verbänden VCD, VDV, VBB, BSK, FUSS, DUK und Berliner Behinderten-Sportverband. Ulrike Saade, Veranstalterin der VELOMesse Berlin: „Ich unterstütze die Initiative, weil es Zeit für bessere Städte mit mehr freien Rad- und Gehwegen ist.“

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